FW Gronau: Brand einer Batterieanlage, schwierige Löscharbeiten

Gronau (ots) –

Die Feuerwehr Gronau wurde am frühen Donnerstagabend um 16:42 Uhr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage im Amtsvenn alarmiert. Die ersteintreffenden Kräfte konnten gemeinsam mit dem Verantwortlichen des Betreibers schnell ein Feuer in einem Batterieraum feststellen.
Unmittelbar im Anschluss wurde der gesamte Löschzug Epe mit der Meldung eines bestätigten Feuers erneut alarmiert. Die ersten Kräfte gingen parallel unter schwerem Atemschutz in den Batterieraum vor. Zur Sicherheit müssen bei solchen unter Spannung stehenden Anlagen Sicherheitsabstände eingehalten werden, sodass sich die Löscharbeiten schwierig gestalteten.

Parallel zu den Löscharbeiten erkundeten weitere Kräfte ebenfalls unter Atemschutz die anliegenden, bereits verrauchten Räume. Weitere Brandherde konnten so ausgeschlossen werden und sich so im weiteren Verlauf auf die eigentlichen Löscharbeiten konzentriert werden.

Da die Lithium-Batterien sehr viel Energie enthalten und immer wieder aufflammten, mussten sämtliche Batteriepakete durch die Feuerwehr unter Atemschutz entfernt und im Außenbereich in Wassergefüllten Containern gelagert werden. Lithium-Batterien können auch Stunden nach dem Brand noch weiterhin Wärme entwickeln und wieder aufflammen. Um dies zu vermeiden, werden diese noch einige Zeit nach unter Wasser zur dauerhaften Kühlung gelagert. Diese Nachlösch- und Demontagearbeiten waren zeitaufwändig und mussten durch feuerwehreigenes Fachpersonal durchgeführt werden. Teils mussten die verkohlten Reste der Batteriepacks mit einem Teleskoplader aus dem Gebäude gehoben werden.

Für die Bevölkerung bestand zu keiner Zeit eine Gefahr, es wurden keine Personen verletzt. Die Einsatzstelle wurde nach Abschluss der Löscharbeiten der Polizei übergeben. Um 22:30 Uhr war der Einsatz Feuerwehr Gronau beendet.

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Quelle: ots