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Montag, 3. Oktober 2022

POL-ME: „Tiefergelegt“ oder doch einfach nur überladen? – Ratingen – 2207059

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Mettmann (ots) –

Einen erheblich überladenen Mercedes Sprinter aus dem Verkehr gezogen haben am Mittwoch (13. Juli 2022) Verkehrsexperten der Kreispolizeibehörde Mettmann in Ratingen.

Im Rahmen ihrer allgemeinen Verkehrskontrollen war den Beamten gegen 9:10 Uhr auf der Düsseldorfer Straße ein dunkler Mercedes Sprinter aufgefallen, der schon auf den ersten Blick wie „tiefergelegt“ aussah – in Wirklichkeit aber wohl ganz erheblich überladen war. Daher hielten die Experten des Verkehrsdienstes den Fahrer an und kontrollierten sein Fahrzeug, wobei auffiel, dass im Heck des Sprinters insgesamt 60 Säcke mit Zement geladen waren. Zudem entdeckten die Beamten einen Verstoß gegen die Pflicht der Ladungssicherung. Eine Palette mit 40 Sack Beton war im vorderen Teil der Ladefläche abgestellt. Eine Sicherung der Palette gegen Umfallen oder Wegrutschen (z.B. durch die Verwendung einer Anti-Rutschmatte in Verbindung mit Zurrgurten) fehlte. Zunächst wurde die Palette gesichert, dann wurde eine Fahrzeugwaage angefahren, wo sich der Verdacht der Überladung bestätigte.

Der für 3,5 Tonnen zugelassene Mercedes Sprinter wog insgesamt 5.300 Kilogramm, was über 50 Prozent Überladung bedeuten.

Dies hatte für den Fahrzeugführer Konsequenzen: Gegen ihn wurde eine Ordungswidrigkeiten-Anzeige gefertigt. Zudem muss er ein Bußgeld in Höhe von 235 Euro zahlen, außerdem erhält er einen Punkt in Flensburg. Erst nachdem er so viele Säcke Zement abgeladen hatte, bis das zulässige Höchstgewicht nicht mehr überschritten war, durfte der Mann seine Fahrt fortsetzen.

Die Polizei erklärt:

Immer wieder kontrolliert die Polizei auch die Ladung und das Gewicht von Fahrzeugen im Straßenverkehr. Bei zu schwer beladenen Transportern, Lkw, Autos oder anderen Fahrzeugen erhöht sich der Bremsweg – insbesondere bei Gefahrenbremsungen – ganz erheblich. Hierdurch kann es zu erheblich gefährlichen Situationen im Straßenverkehr kommen. Schlecht gesicherte Ladung kann zudem umstürzen und in Fahrzeugen zu wahren Geschossen werden, oder auch auf die Fahrbahn fallen und andere Verkehrsteilnehmer gefährden. Deshalb werden solche Verkehrsdelikte von der Polizei konsequent geahndet.

Rückfragen von Medienvertretern/Journalisten bitte an:

Kreispolizeibehörde Mettmann
– Polizeipressestelle –
Adalbert-Bach-Platz 1
40822 Mettmann

Telefon: 02104 / 982-1010
Telefax: 02104 / 982-1028

E-Mail: pressestelle.mettmann@polizei.nrw.de

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Original-Content von: Polizei Mettmann, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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